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Smartcard IP Telephony
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Voice over IP

VoIP Glossar, VoIP Lexikon, Voice over IP Telefonie

Der Telekommunikationsmarkt wird sich in den nächsten Jahren radikal verändern:
Durch die weltweite Vernetzung wird bald jedes Gespräch ein Ortsgespräch...

 

Best Effort Delivery 

Wörtlich übersetzt heisst 'Best Effort Delivery' Auslieferung nach bestem Bemühen. Man bezeichnet damit die Netzwerktechnologien die keine Datensicherungsmechanismen in der Sicherungsschicht haben. In den TCP/IP-Protokollen funktioniert diese Technik zufriedenstellend, weil das IP-Protokoll davon ausgeht, dass das zugrunde liegende Netz eine nicht gesicherte Verbindung verbindungslos zur Verfügung stellt.
Das IP-Protokoll stellt zusammen mit dem UDP-Protokoll einen 'Best Effort Delivery-Service' für Anwenderprogramme bereit. Ursprünglich waren die Internet-Protokolle nur für den Transport von zeitunkritischen Daten vorgesehen. Daten wie E-Mails oder File-Transfer. Heute ist das Best-Effort-Prinzip für die Übertragung von zeitkritischen Daten wie für VoIP oder auch Videokonferenzen nicht mehr zeitgemäss. Da das Best-Effort-Prinzip den Echtzeit-Anwendungen nicht mehr gerecht wird, soll es von IntServ (Integrated Services) abgelöst werden.

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Verzögerung 

Unter Verzögerung- oder Wartezeit ist in der Kommunikation die Zeitspanne zu verstehen, um die ein Signal verzögert beim Empfänger eintrifft.
Für die Qualität der Übertragung hat die Verzögerungszeit und das Echo eine besondere Bedeutung, insbesonders für Sprachdienste. Für das klassische Telefonnetz wurden die Ende-zu-Ende-Laufzeiten im nationalen Bereich auf 25 ms festgelegt; im internationalen Bereich auf 100 ms.
In paketvermittelten Netzen kommt es bei der Sprachübertragung generell zu umsetzungs- und netzspezifischen Verzögerungen.

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IP-Protokoll 

Die Aufgabe des Internet-Protokolls (IP) besteht darin, Datenpakete von einem Sender über mehrere Netze hinweg zu einem Empfänger zu transportieren. Die Übertragung ist paketorientiert, verbindungslos und nicht garantiert.
IP garantiert weder die Einhaltung einer bestimmten Reihenfolge noch eine Ablieferung beim Empfänger. Empfangsquittungen gibt es auf IP-Schicht nicht. Die maximale Länge von IP-Datenpaketen ist auf 65.535 Bytes beschränkt. Damit die Datenpakete nicht unendlich durch das Netz irren und dieses verkehrsmässig belasten, hat der IP-Header ein Time-to-Live-Feld (TTL), in dem die Lebensdauer eines Datagramms festgelegt wird. Dieses Feld setzt die Zeitdauer fest, nach der ein Datenpaket verworfen wird.

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Internet 

Das Internet ist der weltweit grösste dezentral organisierte Netzverbund. Ein globales Rechnernetz das aus sehr vielen miteinander verbundenen lokalen und nationalen Netzen besteht. Der Informationsaustausch zwischen den einzelnen Rechnern erfolgt auf der Grundlage des TCP / IP-Protokolls.
Das Internet hat Knoten zu allen bekannten öffentlichen, kommerziellen und forschungsorientierten Netzen wie BITNET, EARN, USENET, ISONET, EUnet, CSNET, DFN, WIN usw.

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TCP-Protokoll 

TCP ist ein verbindungsorientiertes Transportprotokoll für den Einsatz in paketvermittelten Netzen. Das Protokoll baut auf dem IP-Protokoll auf, unterstützt die Funktionen der Transportschicht und stellt vor der Datenübertragung eine gesicherte Verbindung zwischen den Instanzen her.

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IVoIP 

Improved Voice over IP (IP-Dienste). IVoIP bietet bessere Leistungsmerkmale und mehr Komfort als die Standard Internet Telefonie Voice over IP (VoIP)

 

SIP-Protokoll 

Textorientierte Protokoll das auf HTTP basiert. Dient der Übertragung von Echtzeitdaten über paketgestützte Netze. Das SIP-Protokoll ist ein Signalisierungsprotokoll. Es kann Sitzungen mit zwei oder mehreren Teilnehmern aufbauen, modifizieren und beenden. Die SIP-Informationen können über das TCP-Protokoll oder das UDP-Protokoll transportiert werden. SIP ermöglicht Features wie etwa die Übermittlung der Identität des Anrufers oder die Anrufweiterleitung in IP-basierten Netzen.

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ENUM 

ENUM entwickelt sich zum weltweiten Standard der ITU (International Telecommunication Union) und ist somit für Konzerne ebenso geeignet wie für private Anwender. ENUM löst das Problem der Abbildung von realen Telefonnummern auf Internet Adressen. Damit kann ein vorhandener VoIP-Telefon-Anschluss gefunden und eine Verbindung kostensparend über das Internet oder über einen Gateway ins Festnetz hergestellt werden.

 Als erster Registrar in der Schweiz bietet die Firma FirstCom sowohl Privatpersonen als auch Firmen die Möglichkeit, die eigene schweizer Telefonnummer als ENUM-Domain auf dem eigens dafür angelegten Portal unter der URL http://www.swissenum.ch zu registrieren.

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ENUM ermöglicht dabei unter EINER Telefonnummer verschiedene Dienste wie Webseiten, eMail und alle anderen denkbaren Services verfügbar zu machen sowie Prioritäten für die einzelnen Dienste zu setzen.

Das Ziel von ENUM ist, verschiedene Adressen, Nummern und URL's unter einer einzigen Nummer verfügbar zu machen. So können unter einer einzigen ENUM-Nummer das private Telefon zu Hause, das Telefon in der Firma, die Faxnummer, Handynummern, geschäftliche und private eMailadressen, Videokonferenzadressen, die eigene Website und alle anderen denkbaren Kommunikationsadressen zusammengefasst werden. Je nach gerade aktuell verwendeter Applikation (z.B. Telefon, eMail-Programm usw.) sucht sich diese unter der angegebenen ENUM-Nummer die eigentliche Zieladresse.

ENUM führt damit das bisherige Telefonnetz (fachlich auch als "Public Switches Telephone Network" bzw. PSTN abgekürzt) mit dem IP basierten Internet zusammen.

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VoWLAN  (Voice over WLAN)

Voice over WLAN bezeichnet den Trend zum mobilen VoIP, mobile Sprachkommunikation über Funknetze. Auch IP-Telefonie auf WLANs innerhalb von Gebäuden. Möglich ist auch eine direkte Anbindung an UMTS.

 

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